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Keuzberg und Wallfahrtkirche


Im Jahre 1814 erwarb die Stadt Pleystein durch eine Versteigerung den Schloßberg vom Staat. Am 01. Juni des gleichen Jahres war die Grundsteinlegung für die erste Kreuzbergkirche, die bereits am 13. September 1814 konsekriert werden konnte. Die Übertragung des wundertätigen Kreuzes erfolgte fünf Tage später von der Pfarr- in die neue Kirche auf dem Schlossberg. An der Feier nahmen ca. 10000 Menschen teil. Bei der wütenden Feuersbrunst am 10. Juli 1901 wurde auch dieses Gotteshaus bis auf die Umfassungsmauern vernichtet, des weiteren auch das verehrte Kreuz. Die Pläne zum Wiederaufbau der Kirche im Barockstil machte die Firma Koch und Hauberisser, Regensburg. Am 16. Mai 1908 wurde die neue Wallfahrtsstätte geweiht. Die Arbeiten für den Klosterbau wurden 1902 vergeben. Am 29. August 1903 hielten die Patres und die Fratres vom Augustinerorden Einzug. Dort wirkten sie bis 1965. Nach dem Abgang der Augustiner übernahm die Kongregation der Oblaten des Hl. Franz von Sales das Kreuzbergkloster, von wo aus sie noch heute segensreich tätig sind.
 
Wallfahrt
Die Verehrung des Hl. Kreuzes von Pleystein begann bereits im Jahre 1746. Erst von Einzelpersonen besucht, fanden sich schließlich Gruppen von Betenden bei dem Kreuz auf dem Hohenberg bei Pleystein ein. Am 24. April 1780 erfolgte die Überführung des Kreuzes in die Stadtpfarrkirche, und wie schon erwähnt, 1814 auf den Kreuzberg. Die Wallfahrt erlebte eine neue Blütezeit, Pilger aus dem nahen Böhmen gehörten mit zu den treuesten Verehrern des Hl. Kreuzes. Bei den Bauern der böhmischen Grenzdörfer war es üblich, nach dem Kalben die erste Butter auf dem Kreuzberg für das Ewige Licht zu opfern. In der Kirche wurden Votivgaben als Dankesbezeichnungen für Heilung von Krankheit geopfert. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich in der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg die böhmischen Pilgergruppen, die in ihren Trachten zu Fuß nach Pleystein pilgerten, mit weiten Faltenröcken, bunten Kopftüchern und Holzpantoffeln. Pater Bartholomäus Lunz gab 1954 der Wallfahrt neue Impulse mit der Schaffung des Freialtars auf dem Klosterplatz, zeitgemäßer Werbung und modernen Übertragungsanlagen sowie Verpflichtung versierter Prediger. Heute treffen sich viele Wallfahrer im Frühjahr und im Herbst zu den Kreuzbergfesten in Pleystein. Bis aus Etzenricht bei Weiden uns aus Thannhausen bei Bärnau ziehen die frommen Pilger zum Kreuzberg. Ein Jahr ohne Wallfahrt nach Pleystein ist für viele von ihnen ein verlorenes Jahr.

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