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Friedhofskapelle


Unsere kurzweilige Exkursion aud Schusters Rappen beginnt am Ortseingang, der von der Friedhofskappelle geprägt wird (geweiht ist die Kapelle dem Hl. Johannes Nepumuk). Wie die Jahreszahl über dem Türstock des Kirchleins verrät, ist sie 1750 fertig geworden. Eine gründliche Renovierung wurde in den Jahren 1964 / 65 vorgenommen. Das historische Gebäude wurde trockengelegt und isoliert, die Türen in der alten Form nachgearbeitet und das Dach mit Schindeln gedeckt. Das Ehrenmal für die Gefallenen gestaltete der Bildhauer Gollwitzer aus München. Bei den Arbeiten wurden einige wertvolle Steine gefunden. Beim Abbau des Altarstockes zeigte sich, dass dieser mit einemc Grabstein abgeschlossen war. Er wurde in die südliche Außenwand eingelassen. Im Boden lagen zwei weitere Grabsteine. Der eine befindet sich jetzt in der östlichen Außenwand. Er trägt die Buchstaben "HWB", die Jahreszahl 1695 und das Wappen der Bäckerzunft. Im Inneren der Kapelle wurde der zweite Grabstein angebracht. Er war für den Sohn des Pfarrers Miesel, der am 3. April 1596 starb. Die auf dem Stein dargestellte Kindergestalt trägt ein langes schwarzes Kleid mit weiten Ärmeln, darüber einen langen Schurz. Das Relief ist von einer schrägen Leiste umgeben mit einer Inschrift. An der westlichen Außenwand ist das Bruchstück eines Epitaphs eingelassen, welches das Wappen der Familie von Königsfeld trägt. Der Stein wurde 1964 im Hof des Anwesens Delling-Beaury gegenüber der Stadtpfarrkirche gefunden. An der Friedhofsmauer lehnen zwei Steine, die früher als Türschwellen benutzt wurden. Es waren ebenfalls Grabsteine, aus denen auch die Türgerüste gefertigt sind. Am westlichen Eingang ist der Name "Katharina Voit" zu lesen.

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